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ReCup – Pfandbecher für Coffee-to-go

Marketing Club Schwarzwald-Baar erhält spannende Einblicke in das umweltbewusste und moderne Unternehmen

Zu Beginn der Veranstaltung schokiert Geschäftsführer Florian Pachaly die Zuhörer mit einigen Zahlen und Fakten aus unserem täglichen Leben: „Jedes Jahr werden allein in Deutschland ca. 2,8 Mrd. Einwegbecher für Coffee-to-go verwendet und nach einmaligem Gebrauch weggeworfen – 320.000 Becher pro Stunde.“ Kein Wunder, dass er sich gemeinsam mit Fabian Eckdert Gedanken darüber machte, ein cleveres, einmaliges und umweltfreundliches Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher zu entwickeln. „Wir kannten uns nicht, hatten aber beide zur gleichen Zeit die gleiche Idee und somit gemeinsam unser Unternehmen gegründet“, sagt Pachaly. „Wir mussten auf unserem Weg wirklich sehr viel lernen und auch einige Hindernisse überwinden“, ergänzt Pachaly, der direkt nach seinem Studium, ohne jegliche Vorkenntnisse zum Unternehmensgründer wurde. „Aber wir sehen jeden Tag und durch jeden eingesparten Einwegbecher, dass es sich lohnt.“

So einfach geht’s
Wenn Florian Pachaly über den Werdegang seines Unternehmens spricht, klingt es nach einer wahren Erfolgsstory: Von der Idee zweier Studenten bis hin zu einem trendigen, innovativen und vor allem wachsenden Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern. Dabei bietet RECUP eine innovative, kosteneffiziente und vor allem nachhaltige Alternative zum Coffee-to-go-Einwegbecher.

Florian Pachaly erklärt den Interessierten, wie einfach und unkompliziert das System funktioniert: Einfach das gewünschte Heißgetränk im RECUP-Pfandbecher, anstelle des Einwegbecher bestellen. Kaffee unterwegs genießen, anschließend den leeren Becher deutschlandweit bei allen RECUP-Partnern zurückgeben und Pfand zurückbekommen. Dies ist inzwischen an mehr als 2.500 Standorten möglich. Die nächste Rückgabestelle lässt sich jederzeit in der kostenlosen App abfragen.

Inzwischen setzen viele Städte und Kommunen auf das innovative Konzept von Recup: München, Wolfsburg, Hamburg, Rosenheim und viele weitere haben erkennt, wie sich dank Recup Unmengen von Einwegmüll einsparen lässt. Zu den weiteren Kundengruppe zählen laut Pachaly u.a. Firmen und große Unternehmen, Betriebsgastronomen, Krankenhäuser oder Universitäten, Hochschulen und sonstige Bildungseinrichtungen. Stolz berichtet er: „Wir haben RECUP z.B. schon erfolgreich in die Cafébars des VW Werks in Wolfsburg gebracht. In großen Unternehmen lässt sich das System besonders einfach einführen, denn wenn es von heute auf morgen keine Einwegbecher mehr gibt, nutzt jeder ganz selbstverständlich unser einfaches Pfandbechersystem.“

Recup – innovativ und nachhaltig
Die Vorteile von Recup liegen auf der Hand: Dank Recup wird der tägliche Kaffeegenuss wirklich nachhaltig. Jeder einzelne kann dazu beitragen, durch die Nutzung des Pfandbechers den Berg an Einwegbechermüll nach und nach zu reduzieren. Schließlich produzieren wir Deutschen pro Jahr rund 2,8 Milliarden Einwegbecher. „Und das sind nur die Coffee-to-go-Becher“, sagt Pachaly. „Dazu kommen noch Einwegbecher für Softdrinks, auf Festivals und für sonstige Veranstaltungen.“ Zudem spart man durch die Nutzung von Recup bares Geld, denn wird der Kaffee im Recup bestellt, erhält man einen Preisnachlass von dem Recup-Partner.

Zudem ist laut Pachaly dank des hochwertigen Materials der Becher ein Kaffeegenuss auf höchstem Niveau möglich: Optimiertes Becherdesign, Stabilität und Langlebigkeit, Lebensmittelechtheit und Geschmacksneutralität bringt den täglichen Kaffee mit all seinen Aromen optimal zur Geltung.

Ein Unternehmen mit Herzblut
Dass Recup für Pachaly und seine Mitarbeiter nicht nur „irgendein Job“ ist, zeigt sich vor allem darin, wie sehr die Arbeit auch andere Bereiche seines Lebens beeinflusst hat: So fährt Pachaly nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder nutzt Carsharing-Angebote, er lebt vegetarisch bzw. größtenteils vegan und vermeidet innerhalb Deutschlands zu fliegen.

Am Ende des Abends sind sich alle einig, dass dieser spannende und aufschlussreiche Bericht zum Nachdenken anregte und auch das eigene Handeln immer wieder überdacht werden muss.

Eines ist sicher: Zukünftig wird wohl jeder der Anwesenden seinen Kaffee im Pfandbecher bestellen und damit einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

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